Gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014-2020, ITAT 4002.

Der Liebe vertrauen

Der Liebe vertrauen
4. Tag

Stunde in Stille: Zwischen Hollbruck und Sillian

Im Alten und Neuen Testament leidet nicht nur der Mensch am verborgenen Geheimnis und Wirken Gottes. Die Propheten und Jesus klagen über die Blindheit und Taubheit von uns Menschen: „Sie haben Augen und sehen nicht, Ohren und hören nicht.“ Obwohl Gott sein Wesen eröffnet und sein Wirken zeigt:

So spricht der Herr, der dich geschaffen hat… :
Fürchte dich nicht, denn ich habe dich befreit, ich habe dich beim Namen gerufen, du gehörst mir.
Weil du in meinen Augen teuer und wertvoll bist und weil ich dich liebe …
Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir…
Denn jeden, der nach meinem Namen benannt ist, habe ich zu meiner Freude und Ehre geschaffen, geformt und gemacht.

Jes 43,1-7

 

Im Neuen Testament bringt der erste Johannesbrief es auf den Punkt, was das Leben und die Botschaft Jesu Christi gezeigt haben:

Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. Wir haben die Liebe erkannt, die Gott zu uns hat, und sie glaubend angenommen.

1 Joh 4,16

Übung

  • Bei welchen Ereignissen meines Lebens und durch welche Personen habe ich etwas von der Gegenwart, Hilfe und Liebe Gottes erfahren?
  • Wie leicht fällt es mir, die Liebe von Menschen und von Gott zu erkennen, ihr zu vertrauen, sie anzunehmen und zu ihr zu stehen? Was hindert mich daran?
  • Wie weit deckt sich mein persönlicher Glaube mit dem (m)einer Glaubensgemeinschaft? Stärkt er meine Identität und meine Achtung der Würde jedes Menschen?
  • Möchte ich Gott bitten, seine Liebe besser zu erkennen, ihr mehr zu vertrauen und aus der Botschaft des Evangeliums zu leben?
04 - St. Oswald - Innichen