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Pilgerbüchl, Pilgerpass, Pilgerwürfel, Pilgerbändchen, Pilgerkarabiner und Pilgerurkunde

Informationen zu Pilgerweg, Pilgerbüchl, Pilgerpass, Pilgerwürfel, Pilgerbändchen, Pilgerkarabiner oder Pilgerurkunde erhalten Sie in jedem Tourismusbüro Osttirols, in Heiligenblut, Maria Luggau, Innichen, im Bildungshaus Osttirol oder als Download auf dieser Seite.

 

Pilgerbroschüre

Pilgerbüchl

Pilgerpass

 

Das Pilgerbüchl beinhaltet überblicksmäßig praktische und spirituelle Anregungen. Der Pilgerpass kann dem Pilgerbüchl entnommen werden und ermöglicht die Dokumentation der Pilgerschaft. Am Ziel jeder Etappe finden Sie im Eingangsbereich der Kirche jeweils einen Pilgerwürfel aus Holz. Im Pilgerwürfel finden Sie den jeweiligen Stempel für Ihren Pilgerpass sowie die Spruchbänder für den Pilgerkarabiner. Die Pilgerurkunde wird nach Vorlage des Pilgerpasses ausgestellt.

 

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Pilgertipps und Hinweise

Bergipilgern bedarf guter Vorbereitung. Die besonderen Herausforderungen im Gebirge zu beachten ist entscheidend für Ihre Sicherheit.

 

Pilgerunterkünfte stehen entlang des Weges zur Verfügung. Sie sind speziell auf Ihre Bedürfnisse als Bergpilger ausgerichtet (UNTERKÜNFTE). Der Tourismusverband Osttirol bietet  dazu ein interessantes Bergpilger- und Weitwanderpaket an.

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln gelangen Sie bequem zu den Etappeneinstiegen und von den Etappenzielen wieder zurück nach Hause (Routenplaner).

 

Speziell ausgebildete Pilgerbegleiter können individuell (für einzelne Etappen oder den ganzen Weg) gebucht werden.

 

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Pilgerprolog - von Lienz nach Lavant

Entlang des Pilgerweges

Klosterkirche St. Marien (Lienz)
Die Kirche aus dem 15. Jhdt. ist ursprünglich eine Karmeliterkirche; sie wird jedoch seit 1785 von Franziskanern betreut. Neben den gotischen Wandmalereien verdient verdient das Fresko von der Aufnahme und Krönung Mariens über dem Flügelaltar besondere Beachtung. Es wurde 1976 von Jos Pirkner geschaffen. Der Hochaltar selber wurde im Jahr 1480 von Sebastian Gerumer errichtet.
 

Kosakenfriedhof (Lienz):
im Lienzer Stadtteil Peggetz findet sich eine Gedenkstätte an die Kosakentragödie 1945. Im Friedhof sind 300 Kosaken begraben. 2014 wurde dort eine kleine russisch-orthodoxen Holzkirche erbaut.
 

Spätantike Ausgrabungen (Lavant):
am „Lavanter Kirchbichl“ finden sich spätrömische Ausgrabungen: Reste einer spätantiken Höhensiedlung und einer frühchristlichen Bischofskirche aus dem 5. Jhdt. Jährlich am 1.Mai findet hier ein großer Dekanats-Wallfahrts-Gottesdienst statt.
 

Pfarrkirche St. Ulrich (Lavant):
sie ist die Wallfahrtskirche Maria Lavant und steht auf einem Fundament aus dem 5./6. Jhdt. Sie ist auch eine beliebte Hochzeitskirche; am 2. Sonntag nach Ostern  (Kirchtag) wird ein Opferwidder gesegnet und verlost. Der Brauch geht zurück auf ein Gelöbnis von Virgenern, das während des 30jährigen Krieges (1635) zum Schutz gegen die Pest gemacht wurde.
 

St. Peter und Paul (Lavant):
die obere Lavanter Kirche beherbergt drei gotische Flügelaltäre und ist ein atmosphärisches Kleinod. Die Kirche ist von Mai bis Oktober von 7.30 – 18.00 Uhr geöffnet.

Sehenswertes rund um den Pilgerweg

 

Stadtpfarrkirche St.Andrä (Lienz):
In der Krypta befindet sich eine Pieta aus dem Jahr 1400. Das Gefallenendenkmal des 1. Weltkriegs vor der Kirche löste 1925 durch das Fresko „Christi Auferstehung“ von Albin Egger-Lienz einen Skandal aus (Interdikt mit Messverbot bis 1985)
 

Pfarrkirche Hl.Familie (Lienz):
Die Kirchenportale mit ihren Weihnachtsmotiven sind vom Künstler Jos Pirkner gestaltet. In der Kirche kann man eine äußerst seltene und sehr ergreifende Darstellung einer schwangeren Maria sehen. Sie stammt  -  wie die Hochaltar-Skulpturen - vom Grödentaler Künstler Peter Kostner aus dem Jahr 1995.
 

Aguntum (Dölsach):
die Ausgrabungen (mit angeschlossenem Museum) enthüllen Reste der einzigen bekannten Römer- Stadt in Tirol. (Als aufgelassenes Bistum ist es einem Weihbischof als Titular-Bischofssitz zugeordnet: derzeit ist das Bischof Romuald Kaminski aus Elk / Polen).
 

Wallfahrtskirche zu den hll. Chrysant und Daria (im Nikolsdorfer Ortsteil Nörsach):
spätgotische Hallenkirche aus dem 15. Jhdt. mit einem seltenen Netzrippengewölbe und sehenswerten Fresken. Die Darstellung der beiden Salzburger Diözesanpatrone Rupert und Virgil erinnert an die 600jährige Zugehörigkeit zur Erzdiözese Salzburg.